Erfolge beim Regionalwettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren

Das Görres-Gymnasium hat am diesjährigen Regionalwettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren mit vier Projekten teilgenommen und dabei in zwei Kategorie eine Platzierung erreicht.

Elektrisch leitfähige Farbe

Kari Kläsen, Anna Thiel und Klara Weiß aus der 8. Klasse haben eine elektrisch leitende Farbe entwickelt, die im naturwissenschaftlichen Unterricht eingesetzt werden kann . Mit ihrer Farbe, die weder verwischt noch gefährliche Stoffe enthält, wollen sie dem „Kabelsalat“ im NaWi-Unterricht ein Ende bereiten. Einfache Stromkreise können Schülerinnen und Schüler damit einfach in ihr Heft zeichnen und mit Hilfe eines Satzes elektrischer Bauteile, die sie ebenfalls konstruiert haben, lassen sich diese anschließend zum Leben erwecken.

Die Jury würdigte ihr Projekt mit dem 1. Platz in der Kategorie „Schüler experimentieren – Chemie“, womit sie sich für den Landeswettbewerb in Ingelheim qualifiziert haben. Außerdem haben sie den „Sonderpreis plusMINT für interdisziplinäre Projekte“ erhalten.

Kann man Tulpen davon überzeugen, dass es Frühjahr ist?

Jeder weiß, dass Tulpen im Frühjahr blühen. Aber woher wissen sie überhaupt, wann es so weit ist und kann man sie vielleicht überlisten? Mit dieser Frage haben sich Marlene Pertermann, Malin Pawelletz und Carolina Pommer aus der 6. Klasse beschäftigt. Durch viele Experimente haben sie gezeigt, dass man Tulpen auch im Sommer und Herbst zum Blühen bringen kann. Überlistet haben sie ihre Tulpen dabei mit Hilfe eines Kühlschranks und einer selbstgebauten Tag/Nacht-Beleuchtung.

Die Jury würdigte ihr Projekt mit dem 2. Platz in der Kategorie „Schüler experimentieren – Biologie“.

Simulation eines Schildkrötenmagens

Schildkröten haben ein Problem mit Plastik im Meer, denn wie Antonia Kreuter und Laura Hensch aus der 6. Klasse herausgefunden haben, verwechseln sie umhertreibenden Plastik mit Quallen und fressen ihn, was sehr schädlich für sie ist. Neben normalem Plastik gibt es auch immer mehr Produkte, die damit beworben werden, dass sie aus biologisch abbaubarem Plastik bestehen. Laura und Antonia haben sich gefragt, ob Schildkröten diesen verdauen könnten. Mit ihrem selbstgebauten Modell eines Schildkrötenmagens haben sie ausgiebig getestet und konnten zeigen, dass es nicht so ist.

Vom Zinn zur Figur

David Hart aus der 6. Klasse hat sich mit Metallguss beschäftigt. Er hat mit Hilfe vorgefertigter Gussformen Zinnfiguren gegossen und auch eigene Formen mit Hilfe von Gießsand hergestellt. Im Laufe seines Projekts hat er viel Erfahrung darin gesammelt, worauf es beim Metallguss ankommt.

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