Weimarfahrt

20.09.2016 - 21:30:00 bis 21:30:00

Am 7. September um 7:15 Uhr stiegen 35 Schüler der 13. Jahrgangsstufe und die begleitenden Lehrerinnen Frau Wisselmann und Frau Bartolosch in den Bus, der uns nach fünf Stunden Fahrt nach Weimar brachte. Angekommen im Hummel Hostel, bezogen wir erst einmal die Zimmer und schauten uns den künstlerisch eingerichteten Aufenthaltsort an.

Der Deutsch LK vor dem Schillerhaus

Eine literarische Stadtführung verschaffte uns einen Überblick über das alte Zentrum Weimars und machte uns die historischliterarische und kulturelle Wichtigkeit dieser Stadt deutlich. Der Besuch in Goethes Gartenhaus war ebenfalls sehr informativ und sorgte für einen Vorgeschmack auf den Besuch in Goethes Haus am Frauenplan. Der Großteil der Schüler entschied sich, den Abend mit einem gemeinsamen Grillen ausklingen zu lassen, und nutzte dafür den Grill und die Terrasse des Hostels. Nach einem schönen ersten Tag und diversen Abendaktivitäten wie dem Spiel "Werwolf" gingen wir alle müde ins Bett.

Denn auch auf "Kursfahrt" konnten wir nicht ausschlafen (!), sondern hatten am nächsten Morgen um 9:30 Uhr unseren ersten Programmpunkt. Das Goethe-Nationalmuseum und Goethes Wohnhaus wurden mit Audioguide erkundet. Jedoch liefen wir nicht untätig herum, sondern beantworteten Fragen von einem Arbeitsblatt, das die Lehrer für uns zusammengestellt haben. So setzten wir uns noch intensiver mit Goethe, seinem Leben und seinem Schaffen auseinander. Nach einer Mittagspause besichtigten wir die Herzogin-Anna-Amalia- Bibliothek und lernten dort die kulturellen, literarischen und musischen Interessen ihrer größten Förderin kennen. Danach beschäftigten sich die einzelnen Gruppen an unterschiedlichen Orten der Stadt mit ihrem Themenschwerpunkt . Zur Auswahl standen: Botanik/Gartenkunst: Grüne Oasen - Blumistik im alten Weimar, Literatur/Kultur: Die klugen Frauen von Weimar, Architektur/Kunst: Aufbruch in die Moderne - Bauhaus Weimar und Geschichte: Demokratie aus Weimar - Geschichte der Stadt Weimar. Die Gruppen entschieden eigenständig, was sie aus ihrer Arbeit machten, und setzten sich so umfassend mit dem jeweiligen Themenschwerpunkt auseinander. Nach dem etwas anstrengenderen Nachmittagsprojekt durften wir unsere Abendplanung wieder frei gestalten. Die Stadt Weimar bietet genug Café und Restaurants, in denen wir uns gerne in unserer Freizeit niederließen.

Im Vergleich zu den eher unbeschwerten ersten beiden Tagen stand uns am Freitag ein sehr ernster, Programmpunkt bevor: Wir besuchten die Gedenkstätte des ehemaligen KZ Buchenwald. Eine Filmvorführung und eine anschließende Führung über das Lagergelände waren für uns alle informativ, zugleich aber auch bedrückend.