Der Griechischunterricht am Görres-Gymnasium setzt sich aus verschiedenen Phasen zusammen.
- Spracherwerbsphase
- Lektürephase
Spracherwerbsphase
In den ersten Jahren erlernen die Schülerinnen und Schüler die griechische Sprache. Manches ist ihnen dabei auch schon aus dem Lateinunterricht vertraut, weil einige sprachliche Phänomene in beiden Sprachen sehr ähnlich sind. Aber auch ohne Vorerfahrung des Lateinischen lässt sich Griechisch lernen. Die Schülerinnen und Schüler sind als Jugendliche schon einige Jahre mit dem Sprachenlernen vertraut und finden deshalb einen leichteren Zugang zum Griechischen. Beim Vokabellernen können sie beispielsweise bereits eingeübte Methoden und Strategien nutzen. Eine zielsprachenorientierte Übersetzung ins Deutsche ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit den grammatischen Strukturen des Griechischen. Wie im Lateinunterricht ist die Unterrichtssprache Deutsch.
Die Texte des Lehrbuchs Kantharos (Klett) führen die Schülerinnen und Schüler in neue Themen- und Fragestellungen aus der griechischen Sage oder Geschichte und Politik, Religion oder Philosophie ein. In der Auseinandersetzung damit beginnen sie altersgemäß ihr eigenes Denken tiefer zu reflektieren. Immer wieder ergeben sich aber auch Anknüpfungspunkte an die eigene Lebenswirklichkeit: wenn etwa ausgehend vom Umgang des antiken Menschen mit der Natur, einige Aspekte des heutigen Naturbegriffs, beispielsweise der Klimaschutz thematisiert werden können.
Lektürephase
In der Oberstufe kann Griechisch weitergeführt werden. Der Spracherwerb ist zu diesem Zeitpunkt nahezu abgeschlossen. Wenige grammatische Phänomene lassen sich lektürebegleitend lernen. Die Auswahl der Themen und Inhalte ist vielfältig und abwechslungsreich. Dazu werden Texte von Dichtern und Prosaschriftstellern gelesen, von Historikern und Philosophen.
Wir wählen u.a. Werke folgender Autoren aus:
- Platon
- Homer
- Sophokles
- Herodot





