Säulen: „Erkunden“ „Forschen“ „Präsentieren“

Erkunden“ 

ist die erste Säule unseres MINT-Konzepts, mit dem wir „MINT – vielfältig erfahren!“ verwirklichen wollen. Diese Säule steht (insbesondere) für die Integration außerschulischer Lernorte und Experten. Durch den Besuch von Forschungsstätten, Museen, Arbeitsplätzen, Gärten u.v.m. werden Bezüge und Relevanz der Unterrichtsinhalte erkennbar und erfahrbar. Durch die damit verbundene stärkere Berücksichtigung des affektiven und des psychomotorischen Zugangs möchten wir nicht nur eine Steigerung der intrinsischen Motivation, sondern auch der Fachkompetenz erzielen. Damit diese Motivation mit außerschulischen Aspekten nicht außerunterrichtlich und damit fachunabhängig bleibt, legen wir auf eine flächendeckende und konkrete Anbindung an die Unterrichtsfächer wert. Damit ein fundiertes Wissen auch im Bereich der Technik, die derzeit kein Unterrichtsfach an rheinlandpfälzischen Gymnasien ist, aufgebaut wird, haben wir explizit darauf geachtet, dass das Angebot nicht punktuell bleibt (Technik-Camp), sondern durch die Technik-AG und der Roberta-AG stufenübergreifend eine Fortführung findet.

Grundlagefür diese Säule sind die bereits seit langem existierenden, festen Bestandteile des MINT-Konzepts am Görres-Gymnasiums. Hier sind vor allem der Besuch des Mathematikums in Gießen zu erwähnen, an dem alle Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen teilnehmen, die Exkursion der Leistungskurse Physik zum Mainzer Mikrotron und die Studienfahrten, die unser MINT-Profil berücksichtigen. 

Diese bisher eher punktuellen Aspekte möchten wir nun im erweiterten MINT-Konzeptdurchgängig in der Fach- und Stufenebene ausbauen. Der Ausbau geschieht durch einen situativen Einbezugvon externen Experten, durch das MINT-Exkursionskonzeptund durch Exkursionen in der Sekundarstufe II, die an AGs gekoppeltund im Bereich der Spitzenförderung zu verorten sind.

Zum situativen Einbezugvon Experten gehört beispielsweise das Technik-Camp am Görres-Gymnasium. Zeitlich parallel zu den mündlichen Abiturprüfungen, während derer SchülerInnen der Stufen 5 bis 12 keinen Unterricht haben, bieten wir ein Technik-Camp für die Jahrgänge 5 und 6 an. Für die Durchführung des Technik-Camps konnten wir Herrn Dr. Fislake der Universität Koblenz – Landau gewinnen, der ein solches Camp inhaltlich fundiert entwickelt hat und dieses seit Jahren erfolgreich als Ferien-Camp durchführt. (s. www.uni-koblenz-landau.de/de/zentral/aslo/technikcamps) Die jungen Schülerinnen und Schüler werden hier spielerisch an die Technik und die Lösung von Problem herangeführt und motiviert, sich mit den Hintergründen der Technik über die Ausführung von vorhandenen technischen Anwendungen hinaus zu beschäftigen. Ferner planen wir, aus dieser „Auftaktveranstaltung“ eine Technik-AG für diese Jahrgangsstufen zu entwickeln. Die Leitung übernehmen Mitarbeiter von Herrn Dr. Fislake.

Eine weitere umfangreiche Integration von externen Dozentinnen findet im Rahmen der Kooperation mit den Ada-Lovelace-Projekten statt. Inhaltlich ist die Kooperation durch die Roberta AG in der Mittelstufe ebenfalls technisch ausgerichtet und eng mit der Säule „Forschen“ verbunden. In der Oberstufe gibt es aber Informationsveranstaltungen und Möglichkeiten für eine Schnupperausbildung und Schnuppern in der Universität, so dass hier das „Erforschen“ stärker ausgeprägt ist.

Unter dem MINT-Exkursionskonzeptverstehen wir die Durchführung mindestens einer Exkursion in jedem MINT-Fach in der Orientierungs- und Mittelstufe und teilweise in der Oberstufe. In der Oberstufe führen wir vor allem im Rahmen der Spitzenförderung Exkursionen durch, die meistens in Zusammenhang mit AGs stehen, weitere befinden sich in der Planung.

Bereits in der Orientierungsstufe (am Ende des 5. oder Anfang des 6. Klassenstufe) steigen wir im Fach Naturwissenschaften mit einer Exkursion in den Neuwieder Zoo ein: Diese ist inhaltlich mit Themenfeld 4 „Pflanzen – Tiere - Lebensräume“ des rheinlandpfälzischen Lehrplans verknüpft.

Im Laufe der Mittelstufe unternimmt jedes zu unterrichtende MINT-Fach eine Exkursion. Neben der Fahrt ins Mathematikum im Fach Mathematik steht noch ein Besuch im Landesvermessungsamt Koblenz in der 10. Jahrgangsstufe an, da hier der reale Bezug zu den geometrischen Unterrichtinhalten offenkundig wird. Die Fachschaft Biologie plant eine ökologische Exkursion zur Waldökostation Remstecken und die Fachschaft Physik ins Deutsche Museum Bonn zum Workshop „α, β, γ - Das Alphabet der Radioaktivität“. Wir achten sehr auf den unterrichtlichen Bezug der Exkursionen: Die Exkursion im Fach Physik in der Klassenstufe 9 findet daher im Rahmen des Themenfeldes 5 „ionisierender Strahlung“ statt und die Exkursion im Fach Biologie (ebenfalls Klassenstufe 9) lässt sich sehr gut an das Themenfeld 5 „Ökosysteme im Wandel“ anbinden. Die Chemiefachschaft fasste mehrere Ziele ins Auge (Aleris Koblenz: Aluminiumverarbeitung und Veredelung, BASF, Koblenzer Brauerei, Apollinaris Mineralbrunnen), die in den kommenden Jahren entsprechend der Inhalte erprobt und evaluiert werden.

In der Sekundarstufe II setzen wir das „Erkunden“ durch eine verpflichtende Exkursion der Leistungskurse in Mathematik fort. Im Schuljahr 2019/20 erproben wir dies durch eine Exkursion zur Debeka mit Bezug zur Versicherungsmathematik und durch eine weitere Exkursion zur Lotto Rheinland-Pfalz GmbH im Rahmen der Stochastik. Diese und die bereits existierenden Exkursionen der Leistungskurse in Physik zum Mainzer Mikrotron erweitern das MINT-Exkursionskonzept der Unter- und Mittelstufe.

Die zuvor genannten neuen Exkursionen werden im Anschluss evaluiert, so dass wir aus diesen Erfahrungen heraus endgültige Entscheidungen und die Festschreibung im MINT-Konzept vornehmen können.

Die folgenden Exkursionen stehen durch ihre Anbindung an AGsin sehr hohem Maße mit der Säule „Forschen“ in Verbindung und dienen wegen ihrer intensiven fachlichen Vertiefung dem Ausbau beider Säulen im Bereich der Spitzenförderung. Während die Physik AGs – Teilchenphysik AG und AG Tatort Atmosphäre; Vom faszinierenden Naturphänomen „Polarlicht “ bis zur Naturkatastrophe „Klimawandel“! – im jährlichen Wechsel stattfinden sollen, befindet sich die Biologie-Exkursion noch in der Planungsphase. Die Physik AGs basieren auf AGs, die die MINT-Koordinatorin an ihrer ehemaligen Schule initiiert und verwirklicht hat. 

Im Rahmen der Teilchenphysik AG werden die Elementarteilchen und die Forschungsmethoden, die zur Entdeckung der Teilchen führten behandelt. Es soll eine Masterclass (s. Netzwerk Teilchen) von externen Experten durchgeführt werden, in der reale Daten vom ATLAS-Detektor am Cern untersucht werden. Diese bildet die theoretische Grundlage für die Besichtigung des Forschungszentrums CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) in Genf. Die AG wird bereits durchgeführt und die Exkursion findet vom 12. bis 14. Dezember statt. Die geplante Exkursion nach Norwegen, als Abschluss der AG Tatort Atmosphäre, beinhaltet die Besichtigung verschiedener Forschungsstätten wie die Universität von Tromsö, ISCAT bei Tromsö, Andoya Space Center u.v.m.. Die inhaltliche Ausrichtung der AG stellt dar, wie intensiv aktuelle Forschungsfragen im Bereich des Klimawandels mit Grundlagenforschungen zu Naturphänomen inhaltlich und methodisch verknüpft sind.

In Fach Biologie streben wir eine Spitzenförderung im Rahmen einer Exkursion nach Helgoland zum Schülerlabor des Alfred-Wegener-Instituts, Helholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, in den kommenden Jahren an. Die genaue Ausgestaltung ist ein Baustein der fortschreitenden Entwicklung des MINT-Konzepts am Görres Gymnasiums.

 

Forschen“ 

stellt eine weitere Säule des MINT-Konzeptes dar und ist sowohl in experimenteller wie auch theoretischer Weise zu verstehen. Mit dieser Säule verbinden wir vor allem das eigene Handeln der SchülerInnen. Hier sollen die SchülerInnen Experimente selbst entwickeln, durchführen, auswerten, verbessern, aber auch Theorien aufstellen, überprüfen und anwenden. Sie sollen Forschungsfragen auf theoretischem und experimentellem Weg in Angriff nehmen und Lösungsstrategien entwickeln. Dabei soll den fachspezifischen Besonderheiten der MINT-Fächer, insbesondere der Mathematik gegenüber den Naturwissenschaften, inhaltlich wie auch institutionell Rechnung getragen werden. Damit geht auch das unterschiedliche Angebot der entsprechenden Fächer einher. In der Mathematik gibt es sehr viele Wettbewerbe, in denen die mathematischen Denkstrukturen erweitert, gefordert und gefördert werden. Auch die Schach AG ist hier zu verorten. In den Naturwissenschaften gibt es dagegen AGs mit experimentellem Anteil.

Auch in Zukunft befindet sich die Basis im theoretischen Bereich durchgängig in der Mathematik mit den Wettbewerben Pangea, Landes-, Bundeswettbewerb und die Mathematik Olympiade. Den Pangea Wettbewerb führen wir als verpflichtende Breitenförderung über die Orientierungsstufe hinaus (Klasse 5 - 7) durch. In den weiteren Klassenstufen stellt sowohl Pangea, wie auch alle anderen oben aufgeführten Wettbewerbe ein freiwilliges Angebot für die SchülerInnen im Rahmen der Spitzenförderung dar. Dieses theoretische begründete mathematische Angebot wird ab dem kommenden Jahr durch die wieder eingeführte Informatik AG für die Klasse 9 erweitert.

Das experimentelle Fundament dieser Säule im Blick auf die Breitenförderung waren und sind die Profiltage, für die Spitzenförderung steht die seit vielen Jahren existierende Jugend forscht AG (Klasse 5 - 8). Die Jugend forscht AG widmet sich immer wieder neuen und fächerübergreifenden Projekten und greift ganz flexibel die Interessen der jeweiligen SchülerInnen auf. So entstehen jedes Jahr hervorragende Arbeiten wie „Aus krumm mach gerade – mathematische Untersuchungen am Spiegelzylinder“ von Rebecca Otto, die damit in diesem Jahr den zweiten Platz im Regionalwettbewerb für ihre Arbeit erhielt. Die Profiltage, die ebenfalls eine lange Tradition am Görres Gymnasium haben, finden jährlich kurz vor den Sommerferien statt. An drei Tagen beschäftigt sich die gesamte Schulgemeinschaft mit einem Projekt der Profile – altsprachlich, musikalisch, MINT – unserer Schule. Die MINT-Projekte finden stets regen Anklang: So ist beispielsweise die Seifenherstellung ist seit Jahren ein bei den SchülerInnen äußerst beliebtes Projekt. Die Ergebnisse der Projekte werden im Anschluss im Rahmen des Sommerfestes vorgestellt, so dass Kettenreaktionen, Schachtuniere, genauso wie Big Band Darbietungen und Ausstellungen zu römischer Geschichte in Koblenz ein buntes Bild am Sommerfest des Görres Gymnasium ergeben.

Im Schuljahr 2018/19 entwickelte sich noch ein weiterer MINT-Blickfang in das alltägliche Schulleben: Die neue gegründete Aquaristik AG baut Aquarien mit unterschiedlichen Fischen und thematischen Ausstellungen im Schulgebäude auf. Die Teilnehmer kümmern sich nicht nur in der Schulzeit, sondern auch in den Ferien um die Tiere, so dass die SchülerInnen über den Erwerb biologischer Kenntnisse hinaus auch soziale Kompetenzen in besonderem Maße erweitern.

Bekanntes mit veränderter Ausrichtung zeigt sich in der Nawi-AG. Die Nawi-AG, an der vorrangig SchülerInnen der Orientierungsstufe teilnehmen, ist inhaltlich Projektbezogen aufgebaut; die Leitung der AG lag bis jetzt in der Hand eines Schülervaters und eines Lehrers. Ab dem nächsten Schuljahr wird diese AG Projektbezogen bleiben, allerdings werden mit den Projekten auch die Verantwortlichen wechseln. Schüler, Eltern und Lehrern übernehmen abwechselnd die Leitung für verschiedene Projekte. Wir erhoffen uns dadurch eine stärkere Verankerung von MINT in allen in der Schule beteiligten Gruppen, die zu einer Weiterentwicklung von MINT beiträgt. Dazu gehört eine stärkere Sensibilisierung der Eltern für MINT und ihre Integration in Aktivitäten der Orientierungsstufe. SchülerInnen der Oberstufe verfügen über die Planung, Organisation und Durchführung von Projekten über die Möglichkeit, eigene Steckenpferde anderen Schülerinnen und Schülern nahe zu bringen und gleichzeitig ihren Weg zum MINT-Zertifikat auszubauen. Die Arbeit im Schulgarten wird ab sofort mit der Philosophie-AG kombiniert: Neue Gedankengänge halten damit in die Planung und Aufbau des Schulgartens. Spielerisch lernen die SchülerInnnen nicht nur biologische, sondern auch ethische bedeutsame Aspekte kennen, die für die Arbeit im Garten wichtig sind.

Einen ganz neuen Baustein in unserem MINT-Konzept stellt die Einführung der Methodentage in den Naturwissenschaften dar. In jeder der drei Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik), sowie in dem Fach Naturwissenschaften in der Orientierungsstufe führen wir einen experimentell ausgerichteten Methodentag im Umfang von jeweils 3 Stunden ein. Im Fach Naturwissenschaften ist dieser auf eine intensive Auseinandersetzung mit dem Erstellen von Versuchsprotokollen ausgerichtet. In der Physik wird das im Lehrplan der Jahrgangsstufe 7 geforderte Konzept der dynamischen Krafteinführung im Rahmen des Methodentags erweitert. Das Hookesche Gesetz bietet neben dem statischen Zugang zur Krafteinführung die in der Physik so wichtige Verbindung zwischen Datenaufnahme und mathematischer Auswertung über Graphen und Formeln. Der Methodentag der Biologie und Chemie in der Jahrgangsstufe 8 beschäftigt sich mit mikroskopischen Studien und der Verbrennung. Durch diese Methodentage eröffnen wir den SchülerInnen die Möglichkeit, beide experimentelle Vorgehensweisen umfangreich und exakt durchzuführen und direkt mit einer entsprechenden Dokumentation und Auswertung zu verbinden.

Bereits bei der Darstellung der Säule „Erkunden“ haben wir auf die Verbindung zur Säule „Forschen“ hingewiesen, so dass an dieser Stelle nicht noch einmal ausführlich die entsprechenden Projekte mit starker Verknüpfung beider Säulen behandelt, sondern lediglich genannt werden:

  • Technik AG in der Orientierungsstufe
  • Roberta AG in der Mittelstufe
  • Teilchenphysik AG und Atmosphären
  • AG Tatort Atmosphäre in der Oberstufe

„Präsentieren“ 

ist die dritte Säule: Sie liefert einen weiteren wichtigen Zugang zu Bereichen der MINT-Fächer. Zusammenhänge im mathematisch-naturwissenschaftlichen-technischen Bereich zu gewinnen und erkennen sind die Schwerpunkte der ersten beiden Säulen. In der Säule „Präsentieren“ legen wir den Fokus auf die Methoden der Darstellung von Inhalten wert und möchten damit eine sukzessive Erweiterung und Vervollständigung der ganzheitlichen Betrachtung des MINT-Bereichs sicherstellen. Darüber hinaus ist es uns wichtig, dass die SchülerInnen die Nutzung und Gefahren von Informations- und Darstellungsmedien kennenlernen und sich so nicht nur „know how“ über Recherchen, sondern auch Achtsamkeit gegenüber der Aufnahme und Weitergabe von Informationen aneignen.

Aus diesem Grund ist die Säule mit dem Medien- und Präventionskonzept der Schule untrennbar verbunden. Da dieses bereits in der Rezertifizierung ausführlich dargestellt wurde, wird das weiter ausgebaute Konzept als Übersicht integriert und im Folgenden nur die weiteren Aktivitäten dieser Säule ausführlich eingegangen.

In der Rezertifizierung haben wir als Ausblick für die Erweiterung des MINT-Konzepts „MINT am Abend“ vorgestellt. „MINT am Abend“ wurde bereits im laufenden Schuljahr durchgeführt, an dem die SchülerInnen die Ergebnisse und neuen Erkenntnisse ihrer Facharbeiten vorgestellt haben. Wir möchten diese Veranstaltung im kommenden Jahr weiterführen und mit Erlebnisberichten aus den Exkursionen zum CERN und nach Norwegen ergänzen. Die anschließende Evaluation wird als Entscheidungsgrundlage für eventuelle weitere Veränderungen herangezogen.

Die Methoden- und Integrationstage, die jährlich zu Beginn der Oberstufe in der Jahrgangsstufe 11 durchgeführt werden und sowohl der Integration der Neuzugänge als auch der Schaffung einer methodischen einheitlichen Basis für die kommende Arbeit in der Oberstufe dienen, haben schon immer MINT-Aspekte enthalten. So vermittelt der Workshop „Lernen lernen“ biologische Inhalte, der Workshop Materialauswertung thematisiert neben der Behandlung von Texten und Karikaturen die Auswertung von Daten und Diagrammen und die Workshops zu verschiedenen Computerprogrammen vertiefen die methodischen Kenntnisse hinsichtlich des Umgangs mit den entsprechenden Programmen. Dieses Konzept wurde überarbeitet und naturwissenschaftlicher ausgerichtet: So wird in Zukunft das Präsentationsthema, das im Workshop zu Power Point aufgegriffen wird, ein Freihandexperiment sein. Darüber hinaus haben wir einen neuen Workshop „Präsentieren“ vorgesehen, in dem Aspekte von „Jugend präsentiert“ einfließen, einem Wettbewerb in dem naturwissenschaftliche Inhalte vorgestellt werden. Damit entsteht für die MINT-Fächer auch in der Sprachebene ein neuer erweiterter Zugang. 

Die in den Methoden- und Integrationstagen gewonnenen Fähigkeiten können die SchülerInnen zusammen mit ihren fachwissenschaftlichen Kenntnissen als Projektleiter der MINT-AG in einem zeitlich abgesteckten Rahmen anwenden. Eigenständigkeit in der Themensuche, der Bewertung der Machbarkeit für den Adressatenkreis und die Organisation in Planung und Durchführung stellen hohe Ansprüche an die OberstufenschülerInnen. Durch die selbstständige inhaltliche, methodische und organisatorische Arbeit intensivieren sie ihre eigenen Kompetenzen und qualifizieren sich auf ihrem eigenen Weg zum MINT-Zertifikat weiter. 


Medien- und Präventionskonzept Görres Gymnasium

Klasse

was

wann

 

 

Präventions-woche

Medien-woche

5

Workshop Smartphone 

+ Elternabend 

(Durchführung beider Einheiten:  

Frau Radermacher von der Caritas)

 

 

5

Mobbing Prävention

 

 

6

Medienkompass/Medinführerschein

 

x

7

Maistep

(Prävention gegen Essstörungen)

x

 

7

Always on 

(Bewusster Umgang mit omnipräsenten Medien)

 

x

8

www. Sicher im Netz.de

(Daten, Datensicherheit, Gefahren aus dem Netz)

+ Elternabend

(Durchführung des Elternabends: Oberstaatsanwalt Dr. J. Angerer, Leiter des LZC)

x

 

 

9

Tom und Lisa

(Alkoholprävention)

x

 

9

Selfies, Sexting, Selbstdarstellung

(Leben in und mit Social Apps)

 

x

10

 

AIDS Prävention

x

 

10

 

Fakt oder Fake ?

 

 

x