Workshop „Handy“ für die Klassen 5a, 5b und 5c

01.04.2018 - 16:38:27 bis 18:39:00

Pling! Wer kennt ihn nicht, den Benachrichtigungston des Handys, der immer dann ertönt, wenn eine neue Nachricht eingetroffen ist. Dieser Ton gehört auch für viele Schülerinnen und Schüler zu ihrem Alltag dazu, auch wenn sie erst in der 5. Klasse sind.

Aus diesem Grund haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a, 5b und 5c in einem jeweils dreistündigen Workshop mit dem Thema „Handy“ auseinandergesetzt. Unter der Leitung von Frau Sabine Radermacher von der Regionalen Fachstelle Glücksspielsucht der Caritas und begleitet von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sowie Herrn Thorsten Lembke, unserem Schulsozialarbeiter, berichteten die Schülerinnen und Schüler von eigenen Erfahrungen, die sie im Umgang mit ihren Handys gemacht haben, und sprachen über einen sicheren und sinnvollen Umgang mit ihrem Handy. Sie lernten Kriterien kennen, nach denen sie ein sicheres Passwort erstellen können, und tauschten sich über Regeln aus, die bei ihnen zu Hause für die Nutzung des Handys gelten. Dabei war bemerkenswert, wie vielfältig und teilweise auch kreativ diese Regeln waren, um die zeitliche Nutzung und die Möglichkeiten der Anwendung einzelner Funktionen zu begrenzen. Die Schülerinnen und Schüler sprachen auch über Gefahren, die bei der Nutzung des Handys allgegenwärtig sind. So lernten die Kinder den Unterschied zwischen Viren und Trojanern kennen, erfuhren, wie diese ihr Handy schädigen, aber auch, wie sie sich davor schützen können. Bei dem Thema Apps waren viele Kinder schon gut informiert und konnten ihr Wissen über den richtigen Umgang mit Apps und was beim Herunterladen zu beachten ist, noch einmal erweitern. Für Fünftklässler sind auch die sozialen Netzwerke bereits ein Thema. Die Schülerinnen und Schüler berichteten von Kettenbriefen, die sie in Whatsapp-Gruppen erhalten haben, und davon, dass sie manchmal auch von der Flut der neuen Nachrichten genervt sind. Sie sprachen über die Chatiquette, die Richtlinien zu höflichen und respektvollen Umgangsformen in Chats, und wurden ermuntert, das Handy doch auch einmal einfach auszuschalten.

 

Als Ergänzung fand am Abend ein Vortrag für die Eltern der Fünftklässler statt, der ebenfalls von Frau Radermacher gestaltet wurde. Die Themenaspekte entsprachen den Themen, die auch am Vormittag mit den Kindern besprochen worden waren, sodass die Eltern einen Überblick über die besprochenen Themen erhielten. Damit sind zugleich auch Anknüpfungspunkte gegeben, um mit den Kindern ins Gespräch zu kommen. Denn dies, so Sabine Radermacher, sei das Wichtigste und sie ermunterte alle Eltern nachdrücklich, immer wieder Interesse zu zeigen und das offene Gespräch mit ihren Kindern zu suchen. Darüber hinaus gab es praktische Hinweise und Tipps.

 

Eindrücke aus den Workshops der drei Klassen: