Präventionswoche am Görres Gymnasium: Medienprävention und Medienerziehung

29.02.2020 - 00:00:00 bis 00:00:00

Digitale Medien sind Bestandteil unserer Lebenswirklichkeit. Spielen, surfen, chatten gehört für die meisten von uns zum normalen Alltag dazu, für Erwachsene ebenso wie für Kinder.

Deshalb müssen Kinder lernen, digitale Medien zu nutzen und sich im Internet zu bewegen. Sie müssen aber auch wissen, welche Gefahren ihnen dort begegnen, wie sie sich davor schützen und was sie tun können, wenn sie schlechte Erfahrungen machen. Und genau darum ging es in der Präventionswoche für die beiden Klassen der Jahrgangsstufe 8. In einem je dreistündigen Workshop beschäftigten sich die Schüler zusammen mit dem Oberstaatsanwalt Dr. Jörg Angerer, dem Leiter der Landeszentralstelle Cybercrime (LZC), und Frau Bornemann intensiv mit dem Thema Internet. Schadsoftware, Cybermobbing, Cybergrooming, Sexting und Extremismus im Netz – manche hatten hier bereits eigene Erfahrungen gemacht, etwa mit E-Mails, die einen Gewinn versprechen, oder mit Daten, die abgegriffen worden sind. Die Schülerinnen und Schüler analysierten einen Videofilm, in dem die Geschichte eines Junges erzählt wird, der zum Cybermobbingopfer wird. Sie setzen sich mit den verschiedenen Rollen auseinander, die bei jedem Mobbingprozess besetzt werden, und erkannten, dass auch den scheinbar Unbeteiligten durch ihr Schweigen eine Funktion innerhalb des Mobbings zukommt. Sie erfuhren durch Herrn Angerer aber auch, wie man sich wehren kann und wie man Hilfe einfordert, wenn man Mobbing bemerkt. Bei allen Themen blieb viel Raum für alle Fragen der Schülerinnen und Schüler und immer wieder stand der reflektierte und verantwortungsvolle Umgang mit den digitalen Medien im Zentrum der Gespräche. So leistet diese Art der Medienprävention einen wertvollen Beitrag zur digitalen Mündigkeit unserer Schülerinnen und Schüler.