Die Schülervertretung tagte

27.08.2018 - 10:48:32 bis 12:49:00

Was ist untrennbar mit den ersten Wochen nach den Sommerferien verbunden? Richtig, die Klassensprechertagung (kurz: KST) des Görres-Gymnasiums.

So fanden sich auch in diesem Jahr zahlreiche motivierte Schülervertreter unserer Schule Ende August in der bewährten Tagungsstätte „Haus Sonnenau“ (Vallendar-Schönstatt) ein, um sich zwei Tage lang in ihre Ämter einzuarbeiten und unser „Görres“ weiter voranzubringen.

Zur Schülervertretung (SV) zählen nicht nur Klassen- bzw. Kurssprecher und Vertreter der Klassen-/Kurssprecher, sondern ebenso Unter-, Mittel- sowie Oberstufensprecher, daneben Schülersprecher, Schulausschuss, Kassenwart und Schriftführer.

Der erste Tag stand ganz im Zeichen der Ämterübernahme. Spiele, die dem Kennenlernen und Kooperieren dienten, ließen schnell die stufenübergreifende Gemeinschaft der Schüler untereinander erkennen – egal ob Abiturient oder Sechstklässler. Anschließend führte die SV des Vorjahres die Neugewählten in die mit dem Amt übernommenen Aufgaben, Rechte und Pflichten eines jeden ein. Daraufhin setzte sich der alte SV-Vorstand mit seinen Nachfolgern zusammen, sodass eine nahtlose Übernahme der Amtsgeschäfte möglich wird. 

Schließlich trafen sich die Schülervertreter stufenweise, um konkrete Vorhaben für die „Legislaturperiode“ zu benennen. Unter- und Mittelstufe haben sich auf die Fahnen geschrieben, das sowieso beliebte HaMa weiterzuentwickeln und mit neuen Attraktionen zu bereichern – mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten.

In der diskussionsfreudigen Oberstufengruppe zeichnete sich eine Fokussierung auf die Präsentation unserer geschätzten Schule in der Öffentlichkeit ab. Alle anwesenden Oberstufenschüler bestätigten – auch bzw. gerade rückblickend – die Richtigkeit ihrer Schulwahl: Görres-Gymnasium. Mit beeindruckendem Elan möchten die Schülervertreter die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die zentrale Veranstaltung am Tag der offenen Tür oder den baulichen Zustand optimieren und vor allem als Multiplikatoren beitragen, die vielen Pluspunkte unseres Gymnasiums publik zu machen. Dazu zählt laut Tenor der KST unbedingt unser Profil – das stets neu anwendbar auf die Gegenwart ist, weiles zeitlos ist. Erwartungen wie Sorgen potentieller Schüler und ihrer Eltern können in diesem Sinne besprochen werden.

Um die Nachhaltigkeit dieser Arbeitsergebnisse zu gewährleisten, werden Schüler sie in den Studientag des Kollegiums einbringen.

Den zweiten Tag prägte die Weiterarbeit an den Projekten des Vortages im Rahmen einer Zukunftswerkstatt. Die Jüngeren befleißigten sich des Erlernens der Rhetorik, die Älteren widmeten sich spezifischen Oberstufenthemen (Studio, Methoden- und Integrationstage).

Die Verbindungslehrer Frau Schier und Herr Christ begleiteten die KST gemeinsam mit Frau Dürr und Herrn Lomp – vielen Dank dafür. Nicht zuletzt gilt der Dank der SV dem Förderverein für die finanzielle Unterstützung sowie den Schönstätter Schwestern für die unkomplizierte Zusammenarbeit.

Da dieser Artikel meine letzte Amtshandlung als Schriftführer darstellt, erlaube ich mir zum Schluss eine persönliche Bemerkung: 

Es ist bei aller Unzulänglichkeit so bewegend wie ansteckend, mit welch enormer Energie, Begeisterung und Freude sich die Schülervertreter unserer Schule nicht nur während der KST zwei Tage lang von morgens bis abends, sondern auch ansonsten für unsere Schule einsetzten. Unsere altehrwürdigen Gemäuer dürfen sich im übertragenen Sinne von ihren Schülern getragen wissen.

Johannes Gold, MSS 13, Schriftführer der SV