Die neuen 5er auf großer Fahrt oder wie man aus 6000 Bausteinen eine Klassenstadt baut

22.09.2019 - 17:22:07 bis 19:22:00

Am Mittwoch, den 28.08.19 starteten wir drei 5. Klassen des Görres-Gymnasiums vom Deinhardplatz in Richtung Bad Kreuznach, wo wir bis zum Freitag in der dortigen Jugendherberge unsere Kennenlernfahrt verbrachten.

Begleitet wurden wir von unseren Patenschülerinnen und -schülern und unseren Klassenlehrerinnen.  Nach einer 1,5 stündigen Fahrt sind wir angekommen und haben erst einmal das Gelände erkundigt, das mit einem Spielplatz, einem Fußballplatz, einem Grillplatz, zwei Tischtennisplatten und zwei Billardtischen ausgestattet war. Nach dem Mittagessen brachen wir zu einer schweißtreibenden Wanderung in den nahe gelegenen Wald auf, der uns aber sehr schöne Blicke auf die Stadt Bad Kreuznach, die Nahe und die Salinen ermöglichte. Wir rasteten auf einem Waldspielplatz und kamen erschöpft nachnur 8 Kilometern wieder an der Jugendherberge an. Doch wir waren schnell wieder fit und spielten noch lange auf dem Gelände.  Nach dem Abendbrot erwartete uns ein Lagerfeuer und eine große Schüssel Stockbrotteig, der zwar ziemlich klebrig war, aber irgendwann doch auf den Stöcken hielt und knusprig im Feuer gebacken wurde. 

Am nächsten Tag der Klassenfahrt hatte die 5 a einen „Klasse Erlebnistag“ mit den beiden Erlebnispädagoginnen Luisa und Luisa, während die anderen beiden 5. Klassen einen Hochseilgarten besuchten und sich die Stadt Bad Kreuznach und die Salinen angeguckt haben.

Wir, die 5a, sind zuerst wieder in den nahegelegenen Wald gegangen und sollten dort eine Slackline suchen. Als wir sie gesehen haben, sind wir direkt dorthin gelaufen. Auf der Slackline war man natürlich gesichert, denn sie war ganz schön hoch über eine kleine Schlucht gespannt. Von unten haben viele Kinder diejenigen Personen, die drüber geklettert sind, beobachtet. Frau Regnery ist auch über die Slackline gelaufen.

Als nächstes kam der Programmpunkt, dass die Klasse eine Klassenstadt bauen sollte, aus unglaublichen 6000 Bauklötzen. Die Aufgabe war, dass jeder ein Gebäude alleine und ein Gebäude mit mehreren baut, am Ende alles mit Straßen verbunden ist und alle Klötze verbaut sind. Es war am Ende alles in der Stadt vorhanden, was eine Stadt nun mal braucht: zwei Krankenhäuser, eine Müllkippe, sehr viele Straßen, riesige Wolkenkratzer, ein Flughafen, ein Friedhof, ein paar Supermärkte, eine Tankstelle usw.

Außerdem hat die 5 a den Rekord, die Bauklötze am schnellsten aufzuräumen, geknackt. Das Highlight war, dass die Lehrerinnen Frau Sommer und Frau Regnery mit den Bausteinen eingebaut werden durften und die Bauten am Ende wieder einzureißen.

Danach folgte das Monkey-Klettern: Wir sind einen ca. 25 Meter hohen Baum hoch geklettert. Es war ein einmaliges Erlebnis. Wir wurden natürlich von einer der beiden Luisas gesichert, so dass wir uns fühlten wie Bergsteiger und wirkliche Kletterer. Einige wollten nicht bis ganz nach oben klettern, doch die meisten von uns wollten sogar noch höher. Der Blick von oben war beeindruckend.

Außerdem haben wir zwei lustige Spiele kennen gelernt. Zunächst eine Variation von Schnick-Schnack-Schnuck, bei der der Gewinner sich immer weiter entwickeln durfte: vom Ei zum gackernden Huhn, vom Huhn zum Affen, vom Affen zum Menschen und schließlich zum Superman. Außer man hat verloren, denn dann musste man sich wieder zurückentwickeln. Das zweite Spiel hieß „Stilles Schach“, bei dem nicht geredet werden durfte und man dennoch in der Gruppe verabreden musste, wer nach vorne springt, ohne dabei zu stolpern, denn dann schied man aus. Ziel war es, die Linie des Gegners zu überspringen oder alle Spieler der gegnerischen Mannschaft abzuschlagen. Am Donnerstagabend waren wieder alle Klassen zusammen und wir haben gemeinsam mit der Klasse 5 b von Frau Hecker gegrillt und noch lange draußen gespielt.

Die 5 c mit Frau Helde-Haag ist in der Dunkelheit noch zu einer Nachtwanderung aufgebrochen und wir haben nur ab und zu ihre Schreie in der Ferne gehört, weil sie erschreckt wurden.

Am nächsten Tag gab es eine große Aufräumaktion, ein paar Spiele und die Klassensprecherwahlen und schon ging es wieder nach Hause. 

Janette Rebiger, Anna-Lena Felzen, Jann-Malte Ollig, Andrea Sommer (5 a)