CERN Fahrt 2019

17.12.2019 - 17:01:00 bis 18:08:00

Am Donnerstag, dem 12.12.2019, startete für die Teilchenphysik AG (Schüler aus der MSS 12 und 13) die Fahrt zum CERN (Conseil européen pour la recherche nucléaire). Um 9 Uhr fuhren wir gemeinsam mit dem Mittelrhein Gymnasium aus Mühlheim-Kärlich nach Genf, welches wir nach einer zehnstündigen Busfahrt erreichten.

In unserem Hotel angekommen, stellten wir unsere Koffer ab, um Genf bei Nacht zu erkunden. Da wir am nächsten Morgen früh aufstehen mussten, fielen wir zur Nachtruhe in unsere Betten.

Am nächsten Morgen machten wir uns nach einem leckeren Frühstück um 7:30 Uhr auf den Weg zur S-Bahn Station, von wo aus wir zum CERN fuhren. Als wir diesen erreichten, bekamen wir Besucherausweise ausgehändigt und schauten uns ersteinmal die "Microcosm"  Ausstellung an. Nach einer kurzen Zeit wurden wir von unserer Workshopleiterin Sarah abgeholt, unter deren Anleitung wir die Möglichkeit hatten, eine Nebelkammer zu bauen. In Dreier-/und Vierergruppen schafften wir es, in unsern selbstgebauten Nebelkammern die Spuren von Teilchen zu entdecken, anschließend besprachen wir in der gesamten Gruppe die Ergebnisse und bekamen Inspirationen wie man Nebelkammern zuhause selbstständig nachbauen kann (zumindest wenn man Trockeneis besitzt).

Nun konnten wir gemeinsam in der CERN eigenen Mensa unser Mittagsessen einnehmen, bevor wir uns auf den Weg zum "Universe of Particles" machten und auch die dortige Ausstellung besuchten. Wir hörten  einen Vortrag von Dr. Klaus Bätzner, der 30 Jahre am CERN gearbeitet hatte, nun aber schon seit 19 Jahren im Ruhestand ist. Er klärte uns über aktuelle Forschungsprojekte auf und begleitete uns noch zum inzwischen stillgelegten Zychlotron, wo wir eine hochwertige Animation zu sehen bekamen.

Der Höhepunkt des Tages war die Besichtigung des CMS, einer der vier Detektoren am LHC (Large Hadron Collider). Da immer fünf Jahre am Stück Teilchen beschleunigt werden und der LHC dann für Reparatur- und Verbesserungsarbeiten zwei Jahre stillsteht, hatten wir die besondere Möglichkeit, so nah wie es für Besucher möglich ist, an den Beschleuniger heranzukommen. Nachdem wir unsere Erinnerungsfotos geschossen hatten, machten wir uns wieder auf den Rückweg zu unserer Unterkunft. Von dort aus brachen wir nach kurzer Zeit wieder auf, um den Abend gemütlich in einem Restaurant gemeinsam bei einem original schweizer Käsefondue ausklingen zu lassen.

Am letzten Tag erkundeten wir morgens Genf, das erste Mal bei Tageslicht, und besichtigten auch das örtliche Naturkundemuseum, bevor wir uns mittags wieder auf die Heimfahrt machten und Koblenz abends pünktlich erreichten.