Latein am Görres-Gymnasium

Latein ist an unserem altsprachlichen Gymnasium von der 5. bis zur 10. Klasse Haupt- und Pflichtfach. In der Oberstufe MSS 11-13 werden regelmäßig Leistungs- und Grundkurse eingerichtet. Mit einer mindestens ausreichenden Leistung im Abschlusszeugnis der Jahrgangsstufe 10 erhalten unsere Schülerinnen und Schüler das Latinum, am Ende der MSS 13 mit einem entsprechenden Ergebnis sogar das Große Latinum.

Unterricht

Unterrichtet wird Latein am Görres-Gymnasium nach folgender Stundentafel (Angaben jeweils pro Woche)

Klasse 5:                     fünfstündig

Klasse 6-8:                  vierstündig

Klasse 9-10:                dreistündig

MSS11-13:                  im Leistungskurs fünfstündig / im Grundkurs dreistündig

 

Spracherwerbsphase in Klasse 5-9

 

In den ersten vier Lernjahren (Stufen 5-8/9) steht der Spracherwerb im Mittelpunkt unseres Lateinunterrichts. Im Unterschied zu den modernen Fremdsprachen ist das Hauptziel dabei nicht das aktive Sprechen, sondern die grammatische, syntaktische und literarische Analyse antiker Texte (Für die grundsätzlichen Ziele des Lateinunterrichtes: Link zum Grundsatzartikel „Darum Latein“). Die Unterrichtssprache ist deutsch.

Unser Lehrwerk für die Jahrgangsstufen 5 bis 9 (1. Halbjahr) ist der „Cursus A“ des Buchner-Verlags. 

In den Klassen 5-10 werden in Latein jeweils zwei Klassenarbeiten pro Halbjahr geschrieben. In der fünften Klasse wird zuvor in einer Probearbeit, deren Wertung freiwillig ist, geübt, wie eine Klassenarbeit im Fach Latein geschrieben wird.

Die Klassenarbeiten bilden die „Schriftliche Note“, die 50 % der Zeugnisnote ausmacht. Sämtliche weiteren Leistungsnachweise (Mündliche Beiträge im Unterricht, Hausaufgaben, Überprüfungen, Vokabeltests, Heft-führung, Referate etc.) bilden die zweite Hälfte als sog. „anderen Leistunsnachweise“.

In der gesamten Sekundarstufe I bestehen Klassenarbeiten in Latein aus einer zu 2/3 gewichteten Texterschließung eines lateinischen Textes (zum Schwerpunkt der zuletzt behandelten Lektionen aus dem Lehrbuch bzw. den Autorenlektüren) mit möglichst sinntreffender Übersetzung ins Deutsche. 1/3 der Note resultiert aus einem weiteren Aufgabenteil, in dem in den ersten Jahren Kenntnisse der Grammatik (Formenlehre und Syntax) und Realienkunde, später dann verstärkt Interpretationsaufgaben zum Text und dessen thematischen Hintergrund, sowie Metrik (Versmaß in Dichtungstexten) und Stilistik Schwerpunkte bilden.

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